Nova

NEUER THEATER-TEXT-VERLAG:

Ab dem 20.09.2022, dem Weltkindertag, werden die Rechte an:

Ferdinand – ein Stier
Dingsda
Schwanenmädchen
Faust der Fragen
Flüsterlaut & Schlauschön
Nach dem Fallen wieder aufstehen oder Struwwelpeters Nachlass
Räuber Hood oder genug für alle reicht manchem nicht
Somoer – Ein Spiel ums Sehen Sagen Sein
Steinrot und Moosblau oder es ist nur ein Gefühl
Fürchterliche Fünf
Wünsch dir was
Der nackte Kaiser
Wer rettet den Dieb oder warum rennt der Teufel mit unseren Pfannkuchen
weg
Grimm aus der Kiste oder der Schlüssel zum Glück
Hans im Märchen und andere
Knappes Klamauk Kiste

wahrgenommen durch:

razzo pen uto – Kinder- & Jugendtheaterverlag

Möllhausenufer 14  – D-12557 Berlin

www.razzopenuto.eu

 

 

Mit dem weißen Wels

Mit dir deine Freunde
Auf dem Zaunkönigpfad
Über die Sanddüne

Die Stille
Bei B 388

Neben dem Laub
Das der Förster
Über der Asche ausbreitet
Grünt ein Keimling
Dem Licht entgegen

Im Gesang der Vögel
Zurück ohne dich
Im FriedWald

Am Himmel Blau
Der große weiße Wels
Den du nie gefangen
Der dich nun mit sich nimmt
In die Tiefen des Hellsees

Alle Wege führen nach Hause

 

 

Trauerrede für Frank, den Maler Pietsch.

25.02.1957 – 10.03.2022

 

Zu sehen gab ihm Natur

Was niemand vor uns sah                                        

In den Tiefen des Lichts                                                       

Im Klang der Farben                                                 

Auf der Suche

Nach der Essenz

Des Sehens

 

Zum Beispiel

Im Oval zu entdecken

Die Urform allen Beginnens

Immer wieder ausgeführt

Erinnerung an ein Sein

Das sich in ihm aufgab         

 

Wenn er es nicht im Oval fand

Fand er es vielleicht

An den Ufern des Blau

Wo in Tiefen

Der Meere und Himmel

Zu leben begann                               

 

Oder in der Linie

Die alles verband

Oder in anderen Möglichkeiten

Des Sichtbaren

 

Fern vom Großen Schwarm

Wurde einer wie er

Ein im Sternzeichen Fische geborener

Was er war                                                   

 

Ein Lichtfänger                                                

Im Spiel der Farben                           

Ein Farbschichter

Im Spiel der Lichter

Die ihn die Natur zu sehen gab

 

Vielleicht spürte er

Mehr als unsereiner

Die Macht jener Natur

Die ihn erschuf                      

Ihm gab und nahm                

Ihn an sich zog                                  

Und umfing

In der er sich fand

 

Je tiefer er in Farben aufstieg                                              

Umso mehr kam er hinab

Ins Reich des Bleibenden

 

Seiner gedenkend

Zu reden von einem                                                 

 

Der in Farben verschwand

Um am Leben zu sein

Der mit seiner Malerei

Aus sich heraus zeigte          

Und

In der Anmut des Einfachen  

Uns eine Sicht

Ein Angesicht gab

 

Seine Existenz immer wieder aufgebend

Um zu existieren

Immer wieder von Grund auf

Neu zu beginnen

 

Wie jeder Mensch eine ureigene Sprache entwickelt

Und sich dadurch anderen offenbart

Wird ein Maler durch seine Bildfindung sichtbar

 

Sie zeigt sich wie eine Erinnerung

In den Möglichkeiten des Lichts                              

In einem Leben

Das sich selbst erhellt          

 

Das Sichtbare haftet am Unsichtbaren

 

Unser Freund war ein Farbfänger Lichtfinder          

Ein Meister und Poet der Farben

 

Ich würde alle Bilder hergeben        

Um dein Augenlicht zusehen

Noch einmal mit dir

Durch den Treptower Park

Nach Bornholm zwei

Immer wieder 

In den Pratergarten

Wohin auch immer

Gemeinsam zu gehen

 

Nun sehe ich dein Blau

An meiner Wand

Das Bild das ich hab                         

Von deiner Hand

 

Es war deine Natur

Durch sie zu sehen                                       

Nun gehst du in sie ein

Und weilst                                                                

In allem Sein                                                             

 

 

IM JAHR 2020/2021                                                                                                                                      

 

Anfangs überrascht

Mitunter verstört

Dann überfordert

Später grimmig          

Vielleicht wütend

Danach betrübt                     

Phasenweise dumpf

Schließlich überspannt

Kurz vorm Zerbersten

Und keine Entspannung

 

Von Medien manipuliert                   

Und Mächten malträtiert

Von Magistern magnetisiert

 

Ohne Schutz

Vor der unausweichlichen

Berührung mit dem Virus

Vom unsichtbaren Tod verfolgt

Und keine wirkliche Perspektive in Sicht

 

Müde matt

Manchmal mürbe

Von dem allen

Momentan

 

Überleben ist alles

                                                                                  Stand 22.02.2021

 

Vom Wehen und Geschehen:

WINDKIND

Collagen: Elisa Brückner
Text: Gerd Knappe
Eichhörnchenverlag

Das WINDKIND vereint die beiden Genres Bilderbuch und Lyrikband. Zu Beginn entfalten die Bilder Elisa Brückners ihren Zauber. Darauf folgend versucht Gerd Knappe mit „WILDER WINDIG – 4 Arten vom Wind zu schreiben“ die Spielarten des Windes in lyrischer Form.

Das WINDKIND steht auf der Longlist zum Wettbewerb “Die Schönsten Deutschen Bücher 2021” der Stiftung Buchkunst in der Kategorie Kinder- und Jugendbücher!

Zum Sehen und Lesen:

LANDTIERE

Fotografien: Thomas Lemnitzer
Zeichnungen und Collagen: Susanne Haun
Texte: Gerd Knappe
Eichhörnchenverlag

Zum Erleben und auf Gastspielreise:

DER GOLDENE SCHLÜSSEL
Clownsgeschichten nach Grimm.

Theater Schreiber & Post
Spiel, Raum & Kostüm: Andrea Post und Tim Schreiber
Spielvorlage: Gerd Knappe
Regie: Holger Metzner

.

IK BÜN KÖNIK – drei Geschichten nach Grimm
aus dem Spielbuch HANS IM MÄRCHEN UND ANDERE.

Eine Prinzessin wird zum Frosch.
Ein Pferd zum Reiter.
Ein kleiner Vogel zum König.

Theater Schreiber & Post
Spiel, Raum & Kostüm: Andrea Post und Tim Schreiber
Spielvorlage: Gerd Knappe
Regie: Matthias Ludwig

.

Anfragen und Buchungen, Spielorte und -zeiten unter:
www.schreiberundpost.de