Hans im Märchen und andere. Spielbuch

Geschichten nach Grimm.

ZUR IDEE DES SPIELBUCHS

Wie kann eine Geschichte anfangen? Fängt eine Geschichte überhaupt an? Wer kann das wissen, wenn es die Geschichte nicht weiß? Wo beginne ich? Wann muss ich ein Ende finden? Ich beginne einfach. Wo hört es auf? Da beginnt man. Dort hört man auf. Es gibt Geschichten, die fängt man an, aber irgendwann merkt man, wie sie zu Ende gehen. Manche Geschichten sind anders. Vielleicht ist eine Geschichte noch nicht ganz zu Ende, da kommt schon eine neue und mischt sich ein. Oder eine Geschichte spielt mit einer anderen und eine dritte kommt angelaufen, weil sie nicht mehr warten kann. Manche Geschichten können sich einfach nicht gedulden. Aber es gibt Geschichten die verstehen das, lassen erst mal die eine, gedulden sich und machen was draus, wenn sie wieder dran sind. Ihre Geschichte vergessen sie einfach nicht. Es wäre auch schade. Wir hätten eine Geschichte weniger und es gibt nicht viel davon. Das sage ich jetzt einfach so. Aber man kann nie wissen, wann man sie braucht. Eine vergessene Geschichte braucht keiner und erzählen ist schwer. Man kann das, aber auch so und anderes erzählen …

Stücke des Spielbuchs:

SPIEL MIT SCHERBEN
Ein Vorspiel für zwei

SNEEWITTCHEN
Für drei Spieler nach ‚Sneewittchen’

NA SO WAS
Laufspiel in bewegter Dekoration für sieben Spieler nach ‚Der Hase und der Igel’

HANS IM MÄRCHEN
Ein Glücksfall für sieben Spieler nach ‚Hans im Glück’

IK BÜN KÖNIK
Solo für einen Spieler nach ‚Der Zaunkönig’

DIE FROSCHKÖNIGIN
Ein Duett nach ‚Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich’

DAS PFERD DER REITER DAS GOLD DAS EISEN
für drei Spieler nach ‚Der Nagel’

SCHLAU SCHLAUER SCHLÄUERLEIN
Singspiel für zwei nach ‚Der Bauer und der Teufel’

WALDDUETT
Für einen oder zwei oder mehr Spieler nach ‚Rotkäppchen’

EIN MÖGLICHES ENDE
Für alle

2007 dazu neu entstanden:

WÜNSCH DIR WAS
Singspiel nach ‚Von dem Fischer un syner Fru‘

2012 dazu neu entstanden:

RAP & ZEL ODER AM FENSTER
Turmspiel für zwei nach Grimms ‚Rapunzel‘.

Drei Gedichte zu Stücken:

HANS IM MÄRCHEN

Ein Lohn kann sich lohnen.
Wer entlohnt, soll belohnen.
Nach sieben Jahren kommt es auf den Meister an.
Dass man mit Gold nicht schleifen,
mit einem Wetzstein nicht rechnen,
lernt Hans auf seinem Heimweg dann.
Nach sieben Jahren …

SCHLAU SCHLAUER SCHLÄUERLEIN
Wenn oben Dürre,
Dann unten dicht.
Was glaubst du
Und siehst es nicht?
Wenn unten, dann oben!
Wenn oben groß, unten klein!
Das kann so,
Muss aber nicht so sein.

Ich bin ein Pisspott
Ich bin eine Hütte
Ich bin schon ein Haus
Ich bin schon ein Schloss
Ich bin schon ein König
Ich bin schon ein Kaiser
Ich bin schon ein Papst
Ich bin Himmel und Erde
Ich bin nicht Gott
Ich bin was ich bin
Was auch immer
Ein Fischer vielleicht

Und ich bin ein Gedicht

Das Spielbuch oder einzelne Theatertexte daraus, können Sie unter der in der Rubrik ‚Rechte‘ genannten Anschrift erhalten.