Grimm aus der Kiste oder der Schlüssel zum Glück.

Spiele aus dem Kasten, der Kiste oder Koffer bzw. Karton.
Drei Geschichten nach Grimm & Co.
Für Schauspieler, die zu zweit, neun und mehr Rollen spielen können.

Spiel 1
EINE SCHLÜSSELGESCHICHTE.

Spiel 2
RUMPELE UND GUTER RAT IST SELTEN.

Spiel 3
LUMPENSTICH UND LEBENSLICHT – EINER GEGEN ALLE EROBERT DIE WELT.

Jedes der Stücke ist so angelegt und ausgeführt, dass alle ihre Rollen lediglich durch zwei Schauspieler gespielt werden können. Die Verwandlung von einer in eine andere Rolle macht erzählerisch Sinn und ist Gestaltungsprinzip.

Die Szene ist eine Kiste bzw. ein verwandlungsfähiger Kasten oder ähnliches, aus dem heraus, auf ihm, in ihm und um ihn herum, gespielt wird.

Grundsatz des Spiels, die Spielregel ist: Ich hab was auf dem Kasten. Hast Du auch was auf dem Kasten? Wer was auf dem Kasten hat, kommt in die Kiste oder gut durchs Leben. Wer hat was auf dem Kasten oder was ist in der Kiste, dem Koffer, dem Rucksack, das Päckel, das jeder mit sich, durchs Leben trägt?

Mit diesen Texten wird die Idee des Spielbuchs weiter verfolgt. Es sind Spielvorlagen bzw. Theatertexte, die allein für sich, aber auch in der Montage mit anderen Texten der Sammlung oder aus dem Spielbuch HANS IM MÄRCHEN UND ANDERE, gespielt werden können. Es kommt immer auf das Publikum und auf ihr Alter, auf die Größe des Spielortes und auf den Rahmen an.

Zur Idee des Spielbuchs:
Wie kann eine Geschichte anfangen? Fängt eine Geschichte überhaupt an? Wer kann das wissen, wenn es die Geschichte nicht weiß? Wo beginne ich? Wann muss ich ein Ende finden? Ich beginne einfach. Wo hört es auf? Da beginnt man. Dort hört man auf. Es gibt Geschichten, die fängt man an, aber irgendwann merkt man, wie sie zu Ende gehen. Manche Geschichten sind anders. Vielleicht ist eine Geschichte noch nicht ganz zu Ende, da kommt schon eine neue und mischt sich ein. Oder eine Geschichte spielt mit einer anderen und eine dritte kommt angelaufen, weil sie nicht mehr warten kann. Manche Geschichten können sich einfach nicht gedulden. Aber es gibt Geschichten die verstehen das, lassen erst mal die eine, gedulden sich und machen was draus, wenn sie wieder dran sind. Ihre Geschichte vergessen sie einfach nicht. Es wäre auch schade. Wir hätten eine Geschichte weniger und es gibt nicht viel davon. Das sagt sich so einfach. Aber man kann nie wissen, wann man sie braucht. Eine vergessene Geschichte braucht keiner und erzählen ist schwer. Man kann das so, aber auch so und anderes erzählen …

Die Texte für die Schauspiele können Sie unter der in der Rubrik ‚Rechte‘ genannten Anschrift erhalten.